Erscheinungsformen

In Deutschland aktive Mitglieder und Unterstützer extremistischer Ausländerorganisationen sind überwiegend Türken und Kurden, aber auch Aktivisten aus Sri Lanka. In Deutschland sehen sie einen sicheren Rückzugsraum, um für ihre Ziele in ihrer Heimat zu kämpfen.

Kurdische Extremisten betätigen sich in der größten nicht-islamistischen extremistischen Ausländerorganisation in Deutschland, der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK). Die PKK hat das Ziel, einen föderalen Verbund aller Kurden im Nahen Osten herzustellen.

Türkische Linksextremisten streben eine „revolutionäre“ Zerschlagung der staatlichen Ordnung in der Türkei an und wollen dort eine kommunistische Herrschaft errichten.

Türkische Nationalisten sind in der weltweiten Ülkücü- (Idealisten-) Bewegung organisiert. Sie haben ein überhöhtes Selbstverständnis von der eigenen Nation und werten andere Völker ab.

Anhänger nicht-islamistischer terroristischer Gruppierungen wie die Liberation Tigers of Tamil Eelam (LTTE) unterstützen von hier aus gewaltsame Bestrebungen zur Loslösung ihrer Heimatgebiete und zur Schaffung eigener Staaten.