Ausländerextremismus

Anhänger extremistischer Gruppierungen aus dem Ausland sind auch in Deutschland aktiv, um die politischen Verhältnisse in ihren Heimatländern antidemokratisch zu verändern. Sie wollen z. B. eigene Staaten gründen, kommunistische Systeme errichten oder vertreten eine extreme Variante des Nationalismus.

Neben links- und rechtsextremistischen Gruppierungen gehen Gefahren auch von separatistischen Organisationen aus. Ihre ideologischen Ziele und Motive importieren sie nach Deutschland, zum Teil tragen sie auch ihre blutigen Konflikte hier aus. Die Anhängerschaft dieser Gruppierungen setzt sich neben Ausländern auch aus deutschen Staatsangehörigen mit Migrationshintergrund oder auch aus deutschen Extremisten zusammen.

Die Bestrebungen ausländerextremistischer Organisationen richten sich somit gegen den Gedanken der Völkerverständigung und gefährden die Innere Sicherheit, die öffentliche Ordnung sowie die auswärtigen Belange der Bundesrepublik Deutschland.

Aktuell

  • Symbolbild Pressemitteilung © Bayerisches Landesamt für Verfassungsschutz
    © Bayerisches Landesamt für Verfassungsschutz
    02.09.2019

    Halbjahresinformationen des Verfassungsschutzes 2019

    Zur Radikalisierung ihrer Anhänger nutzen Extremisten sämtliche Kommunikationswege, um mit ihren Ideologien vom Rand in die Mitte der Gesellschaft vorzustoßen, so Innenminister Joachim Herrmann bei der Vorstellung der ersten Verfassungsschutzinformationen 2019.

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  •  © Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration
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    17.05.2019

    Vorstellung des Bayerischen Verfassungsschutzberichts 2018

    Innenminister Joachim Herrmann hat den Verfassungsschutzbericht 2018 vorgestellt. "Der Islamistische Terrorismus ist weiterhin die größte Bedrohung für die Innere Sicherheit", warnte der Minister. Extremistische Propaganda im Internet nimmt deutlich zu

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